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Aplerbeck
- ASC09 CTF
1.März
2009
Begleitet von bescheidenen
Frühlingsboten längs der Ruhr
Startorte bei RTF- oder CTF-Veranstaltungen kommen und
gehen - in Aplerbeck fällt bei erreichen der Anmeldezone sofort
wieder ein, dass der Radler hier lange warten muss bis er auf die
Schleife darf. So auch in diesem Jahr, wobei die Zahl der Teilnehmer
ganz sicher hoch war und die Abfertigung ziemlich zügig vonstatten
ging. Die Strecke führt Richtung Süden, durch Dortmunder Ruhrauen
und streift Iserlohner und Schwerter Ländereien. Technisch bieten
sich kaum Schwierigkeiten – bis auf die zermahlene Bauernwiese mit
unendlich vielen Fuss- und Radspuren– aber die Streckenführung ist
landschaftlich schön und leicht wellig, daher selten langweilig.
Von den Strecken der Winterbike-Trophy neben der Neuenrader Tour
sicher die "Zweitschönste". Aplerbeck war zudem die letzte
Veranstaltung der Winter-Bike-Trophy NRW - wie zu sehen ist, erhielt
man für mindestens 5 Teilnahmen einen Karnevalsorden am rotweissen
Band und für 7 Teilnahmen zusätzlich 1 Kaffeebecher mit Landes-
und Trophywappen, das hat aber nur Dirk geschafft.
Saisonstart
Strasse(RTF)
Auf
ins Radsportgetümmel 2009
Am
kommenden Samstag (7. März) startet offiziell die RTF Saison
2009. Auch wenn sich das Wetter noch recht winterlich zeigt, geht
es um Kilometer und Punkte und der Radtourenfahrer muss das (hoffentlich)
auf Hochglanz polierte und technisch auf Vordermann gebrachte Gefährt
auf die Strecken bringen, Kette neu, Lenkerband frisch gewickelt,
vielleicht die Schutzbleche sicherheitshalber montiert und los geht's.
Die ersten Veranstaltungen der Region finden in Schwalmtal, Köln,
Aplerbeck und Velbert statt. Sogar die Velberter akzeptieren neuerdings
Sternfahrer, also sind die Mülheimer (die es nicht so weit
haben) willkommen. Schon am Samstag drauf ist Mülheim im Programm,
mit neuer Strecke (weniger Hm, Ausblick zum Rhein) geht es an der
Lehner Str. um 10 Uhr los, von der Kurzstrecke (25 km) bis zur langen
Runde (111 km) stehen 4 Routen auf dem Plan. Man sieht sich.....hoffentlich.
7.März
2009 - vollbracht:
Der Start in die Saison ist geglückt
Schwalmtal oder das erste Mal Rennrad seit 2 Jahren
In
der Radsportscheune Schild ging es eng zu, für's Rad standen
neue Gabel und diverse Kleinteile zum Tausch an und es wurde fast
mit dem Startschuss fertig. Also, los geht's vor Ort in Schwalmtal
und auf in die Strassensaison:
Der Start erfolgte bei Wetterbedingungen, die eher Depressionen
als Frühlingsgefühle aufkommen liessen - 5 Grad Celsius
und flächendeckender Hochnebel. Stimmung und Wetter änderten
sich zum Glück mit Grenzübertritt ins befreundete westliche
Ausland.
Der Reihenfolge der Bilder nach:
Das Blockhaus (Nicht im Sauerland, aber noch in Deutschland) verwirrte
mich dermaßen, dass ich vom Kurs abkam und mich kurz darauf
auf einer CTF-Strecke wähnte. Nach 3 km fiel mir dann auf,
dass mich gar keiner mehr überholte, also Kehrtwende und weiter
ging es ins schon erwähnte Ausland. Diese Schleife war dann
auch die landschaftlich reizvollere. Im Grenzgebiet gab's noch eine
attraktive Heidelandschaft und bei schönstem Frühlingswetter
war die 71km Runde dann auch in (für mich) akzeptabler Zeit
geschafft. -de-
weitere
Bilder gibt's hier
8.März
2009
Velberter Regenschlacht
Misstrauen in den Wetterbericht wurde nicht belohnt
Um
8 Uhr war die Welt noch in Ordnung, grauer Himmel aber weitgehend
trocken - der Plan: Mit den Sternfahrern nach Velbert, 70-ger Runde
vor Ort und zurück, also gutes Grundlagentraining bei rund
130 km. Falsch geplant oder Weichei - der Hinweg nieselte vor sich
hin und über die diversen Höhen blieb man trotz kühler
Witterung halbwegs warm. Aber bis Velbert hatte es sich dann munter
eingeregnet - ergiebig wäre eine freundliche Umschreibung.
Damit war die Runde vor Ort gestrichen.Der Rückweg artete in
eine deftige Regenschlacht aus. Sicht nahe Null, brennende Augen
und fröhlich schwappendes Wasser in den Schuhen, langsam kroch
die nasse Kälte in diverse Körperteile. Einzige Chance:
den Druck aufs Pedal erhöhen um zumindest Wärme von innen
zu erzeugen. Das half und vor der Haustür war alles wieder
gut durchgewärmt - aber auch der Regen verteilte nur noch letzte
Tröpfchen. Egal, Rad an den Haken, Schuhe ausgeschüttet
und ab in die Dusche, 60 nasse Kilometer waren genug.
Ein
paar Bilder gibt's - trotz oder wegen Regen
14.März
2009
Andrang an K1
Mülheimer Ruhrtal-RTF mit 670 Teilnehmern erfolgreich
Der
Start in dieses Wochenende war frühlingshaft und so machten
sich viele Radsportler auf die erste "schöne" Punkterunde
des Jahres 2009. In Velbert waren es noch 102 Teilnehmer, die sich
auf die Wasserschlacht einliessen, aber in Mülheim ging es
mit 670 Radlern richtig rund.
An der Kontrolle am Schuirweg (1. Kontrolle in Essen-Werden) ging
es ab 10:30 Uhr Schlag auf Schlag, da bis auf einige Sternfahrer
alle Teilnehmer diese Kontrolle ansteuern mussten. Bananen, Müsli-Riegel,
und Eierwaffeln gingen zu Hunderten weg und beim Apfelschnippeln
brauchte man das Messer nicht aus der Hand zu legen.
Die Stimmung war gut, auch wenn der eine oder andere mit Bedauern feststellte, dass der Schlamm beim Anstieg von der Ruhr zum Flughafen
sehr anhänglich geworden war.
Auch auf der K3 war der Trubel gross und die Schlacht um den Reiseproviant war fulminant. Aber die RTC-Kollegen überstanden den Stress völlig klaglos.
...weitere
Bilder
15.März
2009
RTF Herne
Sternfahrer starten in kleiner Gruppe, vor Ort geht's
kühl und windig zu
Ab
Mülheim ging's in kleiner Besetzung nach Herne. Die Schwerarbeit
der Mülheimer Veranstaltung zeigte wohl Wirkung. Jedenfalls
erreichten alle Sternfahrer (sogar mit sportlicher zu-Fuss-Einlage)
wohlbehalten Herne und schafften auch mit kundiger Führung
den Weg zurück.
Vor Ort lässt sich berichten, dass die Herner eine schöne
Strecke gewählt haben. Ziemlich eisiger Wind über ländliche
Flächen machten die Strecke nicht eben einfach. Aber unterwegs
ging es locker über Wirtschaftswege durch Felder und Wälder
des nördlichen Ruhrgebiets. Eigentlich empfehlenswert, jedenfalls
deutlich attraktiver als die Stenrfahrerrunde durch den schicken
Essener Norden - und die Anfahrt ab Mülheim beläuft sich
auf rund 30 km und etwas Organisation. Interessant ist zudem, dass
der Parkplatz südlich des Rhein-Herne-Kanals und der Startort
hinter der Brücke nördlich des Kanals gefunden werden
konnte. Die Herner haben sich aber viel Mühe gegeben, den Parkenden
die Suche zu erleichtern.
..........und
die Bilder
Samstag
21.März 2009
Rath-Ratingen
Zerlegt
- schon beim Stempeln der Startkarte !
Bis
nach Ratingen ging es in gemeinsamer Anfahrt. Danach zerlegte es
die Truppe schon beim Stempeln der Startkarte: Wer ist schon vorne?
Egal, wir ballern schon mal los, wenn wir dann irgendwann vorne
sind, können wir ja wieder langsam fahren, auf das die anderen
rankommen.... Okay, sieben Kilometer und acht rote Ampeln später
traf ich dann die ersten wieder, die aber auch nur die letzten -nämlich
abgehängten- waren. Also dran vorbei, und nach 10 km vor der
Kontrolle 1 sieht man sich dann wieder. Nach K1 geht es in gemäßigter
Fahrt weiter. Irgendwas muß ich dann mißverstanden haben,
an der Streckenteilung bin ich der einzige, der nach links ins Ruhrtal
auf die lange Runde abbiegt. 30 einsame Kilometer, auf denen ich
mit niemandem hadern mußte, mein eigenes Tempo fuhr, am Ende
stehen ehrlich erworbene 2 Punkte für knapp 80 km auf dem Konto,
das Wetter war super, so ist das zum Frühlingsanfang. -de- ..und auch
hier die Bilder
des Tages
Dirk's
qualvoll schweres Wochenende
Sonntag
22.März 2009
RSV Duisburg
CTF oder doch Jagd über niederrheinsche Feldwege
?
Früh
um 7:00 stand noch die Wahl, ob ich auf die persönliche Schlechtwetteralternative
namens CTF in Dinslaken gehen sollte. Wenn schon Regen, dann wenigstens
richtig in die Matsche. Ich bin ich dann doch aufs bitterkalte Rennrad
gestiegen, um mit deutlich reduzierter Truppe (zu Samstag) gemeinsam
nach Duisburg zu radeln.
Der Kurs war am Anfang sehr verwinkelt, schmale Gassen, später
wurden es breitere Wirtschaftswege, die allerdings sehr windanfällig
waren.
Was
im übrigen nicht daran hinderte, ein scharfes Tempo vorzulegen,
Peter R. und Udo W. sorgten für die Pace...auf das am Niederrhein
kein Tacho weniger als 30km/h anzeige, egal wie hart der Wind von
vorne bläst...
Bei der 70er -Teilung war ich dann mit kleinem Peloton unterwegs,
nochmal Wind scharf von vorne bis endlich die Richtung wechselte,
ab nach Duisburg mit Rückenwind. Da kann mal doch mal auf 40-45
km/h aufdrehen, zum Glück war die Ehefrau vom Pacemaker an
meiner Seite und sorgte für Grenzen. Die Rückfahrt erfolgte
dann unter Verzicht auf jedwede Après-Party vor Ort. Schnell
überquert wurde die Brücke der Solidarität (im Sonnenschein),
und schon waren wieder 110 km abgerissen. Trotz des Niederhrein-Charakters
der Veranstaltung waren seltsamerweise über 500 Höhenmeter
auf dem Tacho, da war das Nachmittags-Wanderprogramm, das die Familie
im Bergischen Land vorbereitet hatte, natürlich hochwillkommen!
-de-
...hier
dann die ultimativen Bilder
...und
das gab's auch noch
CTF Dinslaken - die erste (22.03.09)
Spitze - mit 230 Teilnehmern, auch Otti war
zufrieden
Der
Dinslakener Pressewart berichtet:
Beim
ersten Country-Touren-Fahren in der Geschichte des Radsportclubs
Dinslaken am vergangenen Sonntag gab es nach der Veranstaltung viele
erfreute Gesichter. So waren bei der Breitensportveranstaltung weit
über 200 Teilnehmer nicht nur aus ganz Nordrhein-Westfalen
sondern auch aus den benachbarten Niederlanden erschienen, um abseits
der normalen Straßen die schöne Gegend rund um Dinslaken
zu erkunden. Nicht nur das zunehmend schöne Wetter, sondern
auchdie von vielen hoch gelobte Streckenführung, die auf verschlungenen
Pfaden vom Gewerbegebiet Mitte über Oberlohberg in die Testerberge
und zurück reichte, sorgten für zufriedene Teilnehmer.
Ähnlich
wie bei einer RTF gab es auch bei dieser Tour eine Verpfle-gungsstelle,
an der sich die Teil-nehmer während der Tour stärken konnten.
Neben der Verpflegung unterwegs gab es im Start- und Zielbereich
bei Zweirad Vogel auch noch die Möglichkeit die Räder
nach der Tour professionell zu säubern. Dirk Kottenhahn, als
RTF-Fachwart des RSC Dinslaken hatte die spezielle Tour organisiert
und erntete viel Beifall. Viele Teilnehmer versprachen, im nächsten
Jahr wieder dabei zu sein. Damit hatte sich die Arbeit der vielen
Helfer mehr als gelohnt.
Bilder
vom RSV Dinslaken e.V.
das
Video zur Tour wäre hier zu finden
29.
März 2009 Sturmvogel Essen
...durch nördliche Essener Feuchtgebiete
Am Sonntag trocknet's nur langsam ab
Ab
Raffelberg ging's nach Essen. Die Duisburger waren zahlreich und
hatten jugendliche Verstärkung mitgebracht. Über's Centro
auf feuchtnassen Strassen erreichten wir nach rund 22 km (die Duisburger
hatten es weiter) die Hafenstr. und dann den Essener Startort.
Die Jugendfahrer machten sich direkt wieder auf den Heimweg, nur
eine kleine Vierergruppe nahm dann die 40-er Runde unter die Räder.
Wer wissen will, wie hässlich man im Ruhrgebiet noch wohnen
kann und wie zahlreich und bunt die Vielfalt kleiner Industrie-
und Handelsunternehmen im Pott ist, der sollte sich die Strecke
merken, Dirks Navi-Aufzeichnung steht zur Verfügung. Zurück
am Startort gab es eine kleine Kafferunde mit Otti, dann war Rückfahrt
angesagt. In Mülheim standen rund 90 km auf dem Tacho und die
Sonne hatte die Herrschaft am nunmehr blauen Himmel übernommen.
natürlich
gibt's bei uns jede Menge Bilder mehr
28.
März 2009 Weeze
Feucht bis Nass zum Niederrhein
Bei den Reisenden in Sachen touristisches Radfahren
verhinderte der morgendliche Blick durchs Fenster auf die heftigen
Regenfäden samstägliches Engagement. Was nicht heisst,
das einige tapfere RTC-ler den Weg nach Weeze und zurück gefunden
haben. Einigen sind wir am Sonntag wieder begegnet. Ab 16 Uhr im
Mülheimer Wald war es dafür dann frühlingshaft und
genial schön, Füchse sah ich nicht, dafür zahlreiche
Rehe, Reiher und anderes Getier und die ersten grünen Anzeichen
der erwachenden Natur - es wird Zeit.
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