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...hier geht's nach Bautzen
22. - 29. August 2009
knapp 700 km und rund 4.000 Hm waren in Bautzen und Umgebung zu bezwingen. Die Etappenfahrt war ein informatives "Event" und eine sportliche Herausforderung. Adolfs Runde ist jedes Jahr anders und besonders bei schönem Wetter (wie in diesem Jahr) ein besonderes Erlebnis -auch wenn etwas länger gedauert hat: mehr findet Ihr hier........
Highlight am Haldenrand:
30. August 2009 - CTF Bottrop
Das gibt es wohl nur im nördlichen Pott: 6 Halden rauf und runter mit Trails, Schotterpisten und vielen Pfaden mitten in der Ruhrlandschaft. Jede Höhe bot eine neue An- und Aussicht und wenn auch nicht immer wirklich schön, so doch stets faszinierend und ungewöhnlich.
Dabei blieb der sportliche Teil nicht unterbelichtet. Die Anstiege waren giftig und technisch musste Kraft und Geschick aufgeboten werden um Schiebepassagen zu vermeiden.
Das Wetter – anfangs ungewöhnlich kühl – jedenfalls wenn Oberlausitzer Maßstäbe angelegt werden (da kamen wir soeben her), wurde schnell prima und nach spätestens 10 km Einfahrphase war das Kurzarmtrikot gut durchgewärmt.
Im Grundsatz waren wir zu Viert, – Friedhelm machte Speed, wenns flach und einfach war, er versackte aber schnell mit seinem trekking-bike wenn’s technisch anspruchsvoller wurde. Dirk versteckte sich trotz vollmundig angekündigter Spitzenform (hab Udo am Berg versägt) hinter der Fotooptik – was zu sehr schönen Ansichten geführt hat – na und Brigitte hatte schon vorher gesagt, dass sie sich nicht hinter den blöden Kerlen plattfahren wollte. Also testete ich ein bisschen die eigene Form- nach Heilungsprozess und Bautzenrunde, denn Mitte September steht der P-Weg Marathon auf dem Plan. Schlecht ging’s nicht, aber 65 km und 700 Hm sind mit 88 km und 2600 Hm schlecht vergleichbar – es bleibt also noch ein bisschen was zu tun.
Bei Dirk’s Haldenansichten wünschen wir viel Spass !
23. August 2009:
Auf ins Tal des Löwen - RTF des RRC Blitz-Kray
Mit deutlich reduzierter Mannschaft (ein nicht unerheblicher Teil der Aktiven
ist z. Zt. rund um Bautzenunterwegs) gings am Sonntagmorgen nach Werden ins Löwental.Der
RRC Blitz Kray kredenzte eine RTF mit dem üblichen Streckenangebot
und bot obendrein auch einen Marathon über 205km an.. Nach einer
harmonisch verlaufenen gemein-samen Anfahrt der größeren Gruppe [siehe Fotos] ging es dann nach Zusammenschluß mit Kleingruppen und Einzelanreisenden
ab dem Startort kleinstgrüppchenweise auf die bekannten und schönen
Strecken zwischen Ruhrtal,und bergischem Land, je nach Lust und Kondition
zwischen 41 und 150km. Da sich zum Nachmittag Besuch angekündigt
hatte, bin ich trotz schönen Wetters und Bombenform nur die 41er
Runde gefahren und erfreute Frau und Kinder mit einer ungewohnt frühen
Heimkehr...
Mülheim, 21. August 2009:
Ausserirdisch: In der heissen Wahlkampfphase sind alle Mittel recht
DE auf Fotosafari fand in Mülheims grüner Lunge dieses Plakat. Zeigt Frau Flach hier ihr wahres Gesicht ?
Der kleine Ausreisser des Wahlkampfs war uns eine Dokumentation wert. Ein wenig Hoffnung auf eine spannende Schlußetappe im bisher doch eher langweilig verlaufenden (Kommunal)-Wahlkampf keimt immerhin auf.Aber die Zeiten von Spaßmacher Guido und seinem Guidomobil sind wohl Geschichte, humorloses Dauergrinsen auf allen Plakaten ist die Parole und so wurde wenig später Frau Flach einer faltenglättenden Schönheits-OP unterzogen.
Diese Woche:
Etappenfahrt in die Oberlausitz
Ab 22.8.2009 startet die Oberlausitzer Sechsstädtetour. 6 Etappen mit 740 km und 4.500 Hm stehen auf dem Plan, der Etappen nach Zittau, Löbau, Bautzen (rund um..), Görlitz, Kamenz, Lauban vorsieht. Der ausführliche Bericht folgt nächste Woche.
Raus aus dem Pott -ab zum Rechten Niederrhein
16. August 2009 - Bocholt ist immer eine Reise wert !
Rose stiftet den schwarzen Rucksack und die Reise-Geldbörse, schon deswegen ist Bocholt mit Start und Ziel an der niederrheinischen Biketown von Erwin Rose eine Reise wert. Das geht auch an den Mülheimer Radsportlern nicht spurlos vorbei, also war die Frequenz im Verhältnis zum Samstag fast doppelt so gross. Und der Bocholter Verein ist ein guter Gastgeber, auch wenn fürs Klogehen 50 Cent zu Buche schlagen - geizige Radler gehen dann ins Gebüsch.
3 Gruppen aus Mülheim haben wir registriert, der grosse Pulk begab sich just auf die Rückreise als wir einliefen und Rita & Erich hatten den Sternfahrtstart ausserhalb vom Pott verlagert, um die Schönheiten der Landschaft besser geniessen zu können. Bocholt war auch gut dafür, dass sich einige Kollegen vom Krankenlager in den aktiven Sport zurückmeldeten. Immerhin im Jahr der Brüche scheinen die meisten Schäden reparabel und ohne Langwirkungen geblieben zu sein.
Der Start am Morgen war grau und feucht (ohne Regen) und die Strecke zog sich auf der weitgehend flachen Strecke raus aus dem Pott, aber das üppige Grün von Wiesen und Waldpassagen schaffte Abwechslung. Über Hünxe und Dinslaken sammelten wir Kollegen aus Kray und Velbert ein, die auch ihre Punkte auf der Sternfahrtstrecke sammelten, aber die Gruppen teilten sich schnell wieder. Auf der Rückfahrt testeten wir einen Geheimtreffpunkt an der Dinslakener Ausfahrt und nach rund 5:30 Stunden Fahrzeit war die Einheit beendet - die Sonne hatte derweil am Himmel die Oberhand gewonnen - der beschauliche Nachmittag im Garten war gerettet. UND DIE SCHULTER HÄLT !
die Bilder des Tages...
Kaffeefahrt zum Niederrhein
15. August 2009
Unfallfrei - die traditionelle Flachstrecke nach Mönchengladbach und zurück verlief bei schönem Wetter und moderatem Tempo harmonisch und unfallfrei. Ca. 15 Mülheimer Radler bewegten sich auf bekanntem Terrain. Diesmal waren sowohl Fotograf als auch Chronist wieder auf der Strecke und deshalb gibt's auch wieder schöne Bilder. Der belebte Verkehr auf dem Rückweg war bisweilen hinderlich, aber inclusive kleiner Pause beim neuen "Wachlokal Andreas Hofer" in Kaiserswerth war die Ausfahrt pünktlich zur Mittagspause beendet.
....und die weiteren Bilder von DE
Orsoy bleigrau
9. August 2009
Nach
6-wöchiger Abstinenz mal wieder Teilnehmer auf einer Radsportveranstaltung
! Orsoy war eine ganz gute RTF-Wahl, denn An- und Abreise waren flach,
verkehrsarm und übersichtlich. Auch die Runde vor Ort entsprach dieser
Definition und ließ sich bei moderatem Tempo gut an, die Schulter
gewöhnte sich an die längere Dauerbelastung nur widerstrebend
-aber immerhin. Am Treffpunkt Raffelberg sammelten sich knapp 20 Radfahrer,
die den Rhein und auch den Orsoyer Deich ziemlich geschlossen erreichten.
Die Reise blieb weitgehend trocken, der Himmel blieb aber bleigrau und
die Weitsicht eingeschränkt. Auf der Orsoyer Veranstaltung fiel die
Wahl der größeren Gruppe auf die 40-er Strecke ein kleinerer
Pulk mühte sich auf der 70-er Runde möglichst wenig Zeit auf
die 40-er zu verlieren. Die
Differenz hielt sich in Grenzen, die Kaffee- und Kuchenpause demzufolge
auch und gegen 13 Uhr war der radsportliche Teil des Sonntags erledigt.
Mit knapp 100 km auf dem Tacho war der Wiedereintritt in die aktive Radsportwelt
geschafft. Es geht voran.
Wie sich
im Nachhinein herausstellte sind nicht alle Mülheimer auf dem normalen
Weg nach Hause gekommen. Auf der Niederrheinrunde fädelte ein eiliger
Kollege bei zügiger Geschwindigkeit am Hinterrad seines Vordermannes
ein, und stürzte. Wolfgang K., der unmittelbar dahinter fuhr kam
dabei ebenfalls zu Fall und stürzte über den Unglücksraben.
Er rutschte mehrere Meter über den Asphalt und nach erster Diagnose
war ein Oberschenkelhalsbruch neben erheblichen Hautabschürfungen
die Folge. Der Vordermann machte ebenfalls intensiven Kontakt mit dem
rauen Asphalt, kam aber trotz zerstörtem Helm glimpflicher davon.
Wolfgang K. wurde in Xanten ins Krankenhaus eingeliefert.
Flugversuch am Niederrhein
Besuch beim Zeitfahrcup Duisburg
1. August 2009
 Wenn
man ein Handicap hat muss man das Beste draus machen - also stattete ich
dem Duisburger Zeitfahrcup einen Besuch ab, per Deutschlands liebstem Fortbewegungsmittel,
also mit dem Auto. Der Zeitfahrcup Duisburg ist eine Zeitfahrserie, die
9 (neun) Läufe beinhaltet, erster Start war im Mai und letzter Start
ist am 22. August. Die Serie wird für Damen, Elite und Senioren (2-
5) und für Jugendfahrer gewertet. Punkte gibt's für Platz 1 bis
12 und die besten 6 Ergebnisse werden am Ende gewertet.
Der Kurs ist flach, 17,2 km lang pro Runde und nicht abgesperrt. Dafür
geht es 3-mal rechts um die Ecke und man hat Vorfahrt. Die Ausschreibung
beinhaltet Wertungen mit 1, 2 und mit 3 Runden - also werden je nach Veranstaltung
17, 34 oder 51 km gefahren.
Die niederrheinische Idylle bei Hamminkeln (dicht bei Raesfeld) besticht
mit sattem Grün und wenig Verkehr - einzig ein kleiner Trupp Harleys
knatterte während meiner PKW-Runde über den Kurs. Das satte Grün
werden die Zeitfahrer nicht wirklich betrachten, denn es werden beachtliche
Zeiten gewertet - der Streckenrekord liegt bei äusserst flotten 49,77
km/h und wurde am Samstag von Jens Volkmann (in Vorbereitung der Senioren-WM)
aufgestellt. Das
ist zweifelsfrei und absolut eine Spitzenzeit und da sie aus der WM-Vorbereitung
kommt wird es noch etwas schneller gehen, aber auch die anderen Teilnehmer
liefern Zeiten die Eindruck machen: Der 2. Platz auf der 17 km Strecke erreichte
44,74 km/h (Dominik Paß aus Borken) aber auch Platz 14 lag mit 39,90
km/h nur ganz knapp unter der 40 km/h Grenze. Der neue Verein "fair
gewinnt", der Essener und Mülheimer Radsportler erfasst, findet
sich in der Regel mit 2- 3 Teilnehmern unter den ersten 10 und in der Gesamtwertung
finden sich 5 "fair gewinnt"-Fahrer unter den ersten 10.
Als
Besucher der Veranstaltung habe ich hochwertigstes Material registriert,
gemütliches Ambiente, guten Kaffee und sportliche Leistungen, die Respekt
einfordern. Horst Niewrzol ist als Veranstalter wohl der größte
Fan der Veranstaltung. Alle Teilnehmer sind mit und ohne Verein hier aus
der Region und echte Amateure - daher Hut ab vor den Enthusiasten, die ein
Leistungsniveau präsentieren, das seinesgleichen sucht.
die Bildergalerie gibt's dann hier und mehr Infos hier
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